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Konzert am Donnerstag, 15. Mai
Ort: Puerto Vallarta - Hotel Krystal
Zeit: 20.30 Uhr

Stuttgarter Kammerorchester

Michael Hofstetter, Dirigent

Programm

„Eine kleine Nachtmusik” von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
[16 Min.]

I -Allegro
II – Romanze.Andante
III- Menuetto.Alegretto
IV- Rondo.Allegro

Konzert für Violine und Streichorchester in d-Moll
von Felix Mendelssohn (1809-1847)
[22 Min.]

I -Allegro
II – Andante
III- Allegro

Pause

„Der Tod und das Mädchen” von Franz Schubert (1797-1828)
[40 Min.]

I -Allegro
II – Andante con moto
III- Scherzo-Allegro molto
IV- Presto

Stuttgarter Kammerorchester

Das Stuttgarter Kammerorchester ist das älteste Ensemble seiner Art und nimmt seit seiner Gründung im Jahr 1945 einen herausragenden Platz in der internationalen Orchesterlandschaft ein. Als ältestes Kammerorchester weltweit dient es ohne Zweifel als Vorbild für viele andere.

Unter Karl Münchinger, seinem Gründer und langjährigen Leiter, begann das Ensemble mit einer völlig neuen und beispielhaften Art der Interpretation der Werke von Johann Sebastian Bach und entwickelte und pflegte das Repertoire der Wiener Klassik. Damit wurde das Orchester zum Wegbereiter der historischen Aufführungspraxis.

Erste Schallplattenaufnahmen gehen auf das Jahr 1948 zurück und sind Zeitzeichen der Begründung einer der erfolgreichsten Orchesterbiografien im jungen Nachkriegsdeutschland.

Es existiert eine umfangreiche Diskografie und die Aufnahmen haben zahlreiche Preise erhalten (unter anderem den Grand Prix du Disque). Millionen von CDs wurden bisher in aller Welt verkauft. „Eine kleine Nachtmusik” von W.A. Mozart wurde für die Auflage von mehr als einer Million Kopien mit dem „Golden Record” ausgezeichnet.

Zahlreiche Auftritte in aller Welt und sein Mitwirken bei den wichtigsten internationalen Musikfestivals veranschaulichen die hohe Qualität und den hervorragenden Ruf des Ensembles.
Am Pult des Stuttgarter Kammerorchesters standen und stehen Dirigenten wie Ferdinand Leitner, Trevor Pinnock, Frans Brüggen, Andreas Delfs, Dmitrij Sitkovetsky oder Lev Markiz. Zahlreiche international bekannte Solisten konzertierten mit dem Ensemble, von denen hier Künstler wie Henryk Szering, Bruno Leonardo Gelber, Frank Peter Zimmermann, Heinrich Schiff, Christian Zacharias, Mischa Maisky, Kim Kashkashian, Keith Jarrett, Jan Garbarek und Shlomo Mintz genannt seien.

Von 1995 bis August 2006 war Dennis Russell Davies Chefdirigent des Ensembles.
Er führte eine neue Richtung in der Auswahl der Werke ein und mit der Förderung von zeitgenössischer Musik des 20. Jahrhunderts hebt sich das Orchester erfolgreich sowohl bei Konzerten als auch bei Aufnahmen hervor.
Allein in der jüngsten Vergangenheit haben Komponisten wie Philip Glass oder Giya Kancheli dem Orchester Werke gewidmet. Außerdem werden regelmäßig Kompositionsaufträge durch das Kammerorchester vergeben und das Repertoire wird stetig modifiziert und perfektioniert.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Stuttgarter Kammerorchester, seinem Leiter und dem Label ECM. Die Interpretationen der Klavierkonzerte von W.A. Mozart durch den Jazzpianist Keith Jarrett sowie die Aufnahmen mit dem Hilliard Ensemble, Jan Garbarek und Kim Kashkashian wurden unter diesem Label veröffentlicht.

Die neuesten Aufnahmen aller Brandenburgischen Konzerte, dirigiert von Konzertmeister Benjamin Hudson, und die Aufnahmen der Violinkonzerte von J.S. Bach sowie der Serenade für Streichinstrumente C-Dur op. 48 von Tschaikowsky unter der Leitung von Dennis Russel Davies (publiziert von MDG) und Giya Kancheli (durch Diplipitoi/ Valse Boston ECM) haben erstklassige Kritiken in der internationalen Presse erhalten.
Das Stuttgarter Kammerorchester versteht sich als musikalischer Botschafter der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart und macht diese Aufgabe durch eine intensive weltweite Gastspieltätigkeit deutlich.
Die Kulturgemeinschaft Stuttgart veranstaltet mit dem Stuttgarter Kammerorchester neun Abonnementkonzerte im Mozartsaal der Liederhalle in Stuttgart.

Ein weltweit einmaliges Projekt ist die Reihe „HaydnSpass“. In Zusammenarbeit mit der Mercedes-Benz Niederlassung Stuttgart werden von 1998 bis 2009 unter der Leitung von Dennis Russell Davies sämtliche Sinfonien von Joseph Haydn aufgeführt und auf CD eingespielt.

Das Stuttgarter Kammerorchester ist ein oft geladener Gast in der internationalen Konzertszene. Abgesehen von den zahlreichen Gastpielauftritten in Deutschland und Europa (2002/2003: Niederlande, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Irland, Polen, Ungarn) war das Orchester auf Auslandstournee in Asien (2002: Malaysia und Singapur, 2003: Japan, Korea und China), Südamerika (2003), USA (2003), Japan und Korea (2005), Israel, Schweiz, Griechenland und Italien (2006).

Seit September 2006 leitet der weltweit gefragte Dirigent Michael Hofstetter als Chefdirigent das Stuttgarter Kammerorchester.

Unter den hochwertigen Instrumenten des Orchesters erklingen zwei Meisterinstrumente von Stradivari und Guadagnini aus der Instrumentensammlung der L-Bank, die darüber hinaus die Anschaffung hochwertiger Barockbögen unterstützte.

Das Stuttgarter Kammerorchester wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch GmbH.

MICHAEL HOFSTETTER, Dirigent

Seit September 2006 leitet Michael Hofstetter als Chefdirigent das Stuttgarter Kammerorchester.

Der gebürtige Münchner, der seine Karriere an den Theatern von Wiesbaden und Gießen (Generalmusikdirektor) begann, hat sich in den letzten Jahren als einer der meistgefragten jungen Dirigenten etabliert.

Namentlich als Barockspezialist und Experte für authentische Aufführungspraxis machte er sich vor allem mit Opern wie Händels „Alcina“ und „Giulio Cesare in Egitto“ (in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Herbert Wernicke) einen Namen.
Als er im Jahr 2000 die Neuproduktion von Wagners „Tristan und Isolde“ am Opernhaus Dortmund leitete, wurde er bei der jährlichen Kritiker-Umfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“ gleich mehrfach zum „Dirigenten des Jahres“ nominiert.

Sein Faible und Engagement für die Operette wurden mit der Robert-Stolz-Medaille gewürdigt.
Michael Hofstetter, der auch als Chefdirigent des Orchestre de Chambre de Genève fungiert, ist bei vielen bedeutenden Opernhäusern, Orchestern und Festivals zu Gast, u.a. an der Hamburgischen und der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen und der Komischen Oper Berlin, der Norske Opera Oslo und der Royal Opera Kopenhagen, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona, der Welsh National Opera, dem Opernhaus in Basel sowie seit Jahren bei den Salzburger Festspielen.

In der Spielzeit 2006/07 dirigierte er u.a. an der Staatsoper Stuttgart die Produktion „Actus tragicus“ sowie an der Semperoper Dresden Humperdincks „Hänsel und Gretel“, außerdem bei den Händel-Festspielen Karlsruhe die erste szenische Realisierung von Händels Oratorium „La resurrezione“.

Michael Hofstetter war Professor für Orchesterleitung und Alte Musik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seit 2005 ist er neben seiner Leitung des Stuttgarter Kammerorchesters auch Chefdirigent von Chor und Orchester der Ludwigsburger Festspiele.


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