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Mittwoch 28

Sala Guillermo del Toro
Instituto Cultural Cabañas

 

Berlin is in Germany

Regie: Hannes Stöhr, Farbe, 90 Min., 2001, 35 mm, Untertitel in spanisch

Darsteller: Jörg Schüttauf, Julia Jäger, Tom Jahn, Valentin Platareanu, Edita Malovic

Martin wird nach langer Haft, die noch zu DDR-Zeiten begonnen hatte, 2001 aus der Justizvollzugsanstalt Brandenburg entlassen. Er war 1989 wegen Mordes verurteilt worden. Später wurde die Strafe reduziert auf 11 Jahre wegen Totschlags. Martin kannte nur die DDR, jetzt wird er plötzlich mit dem neuen, vereinten Berlin konfrontiert. Er besucht Manuela, seine Frau und Mutter seines Sohnes, den er nie gesehen hat. Der Mann, mit dem sie jetzt zusammenlebt, sieht das mit Missvergnügen. Martin hat alte Kumpel wieder getroffen. Einer davon engagiert ihn als Aushilfe in seinem Sexladen. Martin trifft auch einen alten Freund wieder, den Taxifahrer Enrique. Er bekommt Spaß am Taxi fahren, will den entsprechenden Führerschein machen und büffelt für das Examen. Aber während des Examens erfährt er, dass er wegen seiner Vorstrafe keine solchen Führerschein machen kann. Völlig verzweifelt geht er in den Sexladen und will sich betrinken. Wenig später kommt die Polizei in den Sexladen: dort wurde offenbar gehehlt oder es war ein Drogenumschlagplatz. Martin flieht und rennt zu Manuela, wird aber dort auf eine Anzeige ihres Partners hin festgenommen. Aber Manuela und Rocco halten zu ihm. Auch die Bewährungshelferin verspricht Hilfe. Er kommt wieder frei. Die Geschichte hat einen realistischen Ausgangspunkt und entwickelt sich dann zu einem Märchen.

 

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