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Montag 26
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Sala Guillermo del Toro
Instituto Cultural Cabañas |
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Good bye, Lenin!
Regie: Wolfgang Becker, Farbe, 120 Min., 2003, 35 mm, Untertitel auf spanisch
Darsteller: Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova
Berlin (Ost) im Herbst 1989: Die Mutter von Alex Kerner liegt nach einem Herzinfarkt im Koma; so entgeht ihr der Fall der Mauer. Im Sommer 1990 erwacht sie. Der Arzt erklärt, jede Aufregung könne für die Patientin tödlich sein. Alex muß ihr das Ende des SED-Staats verheimlichen. Er und seine Freunde gaukeln der kranken Frau das Weiterleben der DDR vor. Es folgt die Geschichte einer in die Praxis umgesetzten DDR-Nostalgie; sie führt über die Rekonstruktion des häuslichen Schlafzimmers bis zur Suche nach den vertrauten Spreewaldgurken, die auf dem Markt schnell von Westprodukten verdrängt werden. Notfalls füllt der Junge neue Ware in alte Verpackungen um, und der west-östliche Etikettenschwindel funktioniert. Jeder gesundheitliche Fortschritt der Mutter erfordert noch verwegenere Maßnahmen der Illusion. Sogar das Problem der Medien bekommt er mithilfe seines Freundes in den Griff: Denis ist der geborene Propagandist, der die Bilder seiner Videokamera mit Archivmaterial aus der ehemaligen DDR versetzt und diesem Material einen neuen Sinn gibt. Die Illusion funktioniert lange, bis sich die Wahrheit nicht mehr verheimlichen läßt. Die kluge Komödie war der erfolgreichste deutsche Film des Jahres 2003.
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